Übergabebegleitung


Im Rahmen einer Übergabebegleitung beschränkt sich die Aufgabe eines Besuchsbegleiters auf die Abwicklung sonst konfliktreich verlaufender Übergaben des Kindes von einem Elternteil zum anderen bzw. von einer Bezugsperson zur anderen. Das heißt, die Übergabebegleitung beschränkt sich auf den Beginn und das Ende der Kontaktzeiten, die Kontaktzeit verbringen der Elternteil bzw. die Bezugsperson und das Kind ohne Besuchsbegleiter/in.

 

Im Rahmen der Übergabebegleitung übergibt der bringende Elternteil das Kind im Institut an die Besuchsbegleiterin bzw. den Besuchsbegleiter, welche/r das Kind dann dem abholenden Elternteil übergibt. Üblicherweise übermittelt die Besuchsbegleiterin bzw. der Besuchsbegleiter auch wechselseitige, wichtige Informationen. Ein persönlicher Kontakt auf Elternebene findet in diesem Fall nicht statt.

 

Eine Übergabebegleitung kommt v.a. dann in Betracht, wenn Übergabesituationen durch die streitenden Bezugspersonen für das Kind belastend waren oder wenn es den Erwachsenen nur durch die Anwesenheit eines fachlich qualifizierten Dritten gelingt, einen konstruktiven und an den Bedürfnissen des Kindes ausgerichteten Umgang miteinander zu zeigen.